Kinoabend am 11. März

Gemeinsam mit über 60 Anwesenden haben wir im Rathaus Pinneberg diesen Dokumentarfilm geschaut. Er zeigt auf berührende und eindrückliche Weise, was möglich ist wenn Frauen sich vereinen.

Der Zusammenschluss der Isländerinnen 1975 bewies:
Solidarität ist die stärkste Waffe. Indem sie gemeinsam die Erwerbs- und Hausarbeit verweigerten, machten sie ihre Unverzichtbarkeit sichtbar und brachen veraltete Machtstrukturen auf.
Dieser Zusammenhalt führte in Island zu:
  • Politischer Macht: Von der ersten demokratisch gewählten Präsidentin weltweit bis hin zu wegweisenden Gleichstellungsgesetzen.
  • Gesellschaftlichem Respekt: Einem radikal neuen Bewusstsein für den Wert von Care-Arbeit.
  • Globaler Vorbildfunktion: Island führt heute den Weltindex für Gleichstellung an.
Absolute Filmempfehlung für Inspiration und Ermutigung! 👍🏽
Ohne uns Frauen steht die Welt still!

 

Hier der offizielle Trailer:

Wir bedanken uns für diesen gelungen Abend bei den vielen Teilnehmenden und vorallem dem kommunalen Kino Pinneberg und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Pinneberg. 



Aktionswoche gegen Gewalt an Frauen

Rund um den internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25.11. zeigten wir uns durch verschiedene Aktionen solidarisch mit allen Menschen, die sich gewaltlos für Demokratie sowie Gleichstellung und Frieden einsetzen. Jede*r war herzlich willkommen sich zu beteiligen. 

Alle leiden unter Gewalt gegen Frauen, also: STAND UP FOR WOMEN – stay together!


Interkulturelle Woche 2025

Im Rahmen der Interkulturellen Woche vom19.09. bis 11.10. haben wir verschiedene Angebote ausgerichtet und begleitet:

  • Brunch & Tanz für Frauen und Mädchen aller Welt im Rathaus Pinneberg
  • Interkulturell - Weiblich - Bewegt im Gemeinderaum hinter der Kirche St. Michael
  • Eine Lesung mit Birgit Weyhe zur ihrer Grafik Novel "Schweigen" in der Drostei Pinneberg
  • Malworkshop für Frauen in unserem Veranstaltungsraum

Zum „Brunch und Tanz“ am 21.09.2025 versammelten sich 15 Frauen aus verschiedenen Ländern im Rathaus Pinneberg. Die Atmosphäre war herzlich und einladend, erfüllt von Neugier und Freude am Austausch. Bei anregenden Gesprächen zu Themen wie Integration, Kinder, Job und Ausbildung sowie Familie und Beruf entstand eine lebendige Diskussion. Das leckere Buffet verwöhnte mit köstlichen Speisen, dazu Kaffee und Tee – eine angenehme Begleitung für die Gespräche. Im Anschluss entfaltete sich eine fröhliche Tanzrunde: türkischer, ukrainischer, kasachischer und kurdischer Tanz brachten Licht, Rhythmus und gute Laune in den Raum. Es war ein Tag voller Spaß, Wärme und schöner Gemeinschaft! 

 

Mit leichten Atem- und Meditationsübungen zu sanften Klängen wurde das Angebot Interkulturell - Weiblich - Bewegt gestartet. Und verbunden, uns selbst und die neben uns gespürt und den Fokus auf's Fühlen gelenkt.

Mit dem Lied „Modern Love“ von Zaho de Sagazan sind dann alle in Bewegung gekommen. Erst wurde im Kreis frei getanzt, dann nach Anweisung in verschiedenen Formationen im Kreis gelaufen und dabei Übungen gemacht. Das hat Freude und Leichtigkeit gebracht.  Danach ein leichtes Ballspiel um die Reaktionsfähigkeit wach zu rütteln.

Der Yogateil wurde dann hauptsächlich im Stehen absolviert, bei Musik von Ayla Schafer. Kräftigung des Rumpfs, der Oberschenkel und des Pos hat jede an einer Stuhllehne gemacht. Die Endentspannung zu „Blessed We Are“ von Peia war eine geführte Körperreise.

Die 25 Frauen aus Afghanistan, Syrien, Iran, Ukraine und Deutschland konnten sich gut einlassen, die Kopftücher wurden abgelegt und es war ein intensives, freudvolles Miteinander.

 

Am 22.09.2025 las die Autorin Birgit Weyhe aus ihrer Graphik Novel „Schweigen“.  Die gemalte Erzählung erinnert an zwei Frauen und ihre Schicksale in den Jahren 1939 und 1977 zwischen dem Holocaust und der argentinischen Militärdiktatur und thematisiert die Folge von Diktatur und Unterdrückung. Am Abend der Veranstaltung wurde das Publikum still von den Seiten der Geschichte getragen. Stimmen fanden wieder Raum, um die Erinnerung zu bewahren und gemeinsam Wege des Verständnisses zu finden. Die Zuhörenden fragten sich, wie es gelingen kann, dass das Schweigen bricht: Wer braucht welche Unterstützung, welche Strukturen müssen sich ändern, und wie kann Verantwortung sichtbar werden?

 

Die Teilnehmerinnen in unserem Malworkshop wurden durch eine Kunsttherapeutin und eine Beraterin angeleitet sich in blumigen Aquarellmotiven auszuprobieren.

Hier Rückmeldung einer Teilnehmerin dazu:

"Malen wollte ich schon länger, wusste aber nie wie und was... ich war so voller Freude den Workshop mitmachen zu dürfen, dass ich fast ohne Bedenken die Wohnung verlassen konnte. Zwei Stunden einfach alles vergessen und sich nur auf so etwas schönes einzulassen war ein echtes Glücksgefühl.

Die gemalten Bilder auf‘m Tisch, ich dachte, da komm ich nie hin. Und Hey, ich liebe meine Bilder. D A N K E. Es gab keine Fehler beim Malen, alles war richtig so wie es war, die Anleitungen von den zwei netten Damen waren entzückend [...] ganz liebe Grüße sie waren großartig. Die Gruppe sowieso."



Im sommer 2024 haben wir unser 30-jähriges Jubiläum gefeiert